Wählergunst: SPD kann wieder zulegen
veröffentlicht am 19.03.2010

Die SPD hat in einer bundesweiten Umfrage wieder zugelegt. Nach dem ARD-Deutschlandtrend käme sie derzeit auf 27 Prozent und damit zwei Prozentpunkte mehr als bei der letzten Erhebung von Infratest Dimap vor 14 Tagen. Union und FDP blieben dagegen unverändert und hätten mit zusammen 44 Prozent weiter keine Mehrheit mehr gegenüber 51 Prozent von SPD, Grünen und Linken.
Köln - Die SPD hat in einer bundesweiten Umfrage wieder zugelegt. Nach dem ARD-Deutschlandtrend käme sie derzeit auf 27 Prozent und damit zwei Prozentpunkte mehr als bei der letzten Erhebung von Infratest Dimap vor 14 Tagen. Union und FDP blieben dagegen unverändert und hätten mit zusammen 44 Prozent weiter keine Mehrheit mehr gegenüber 51 Prozent von SPD, Grünen und Linken.
Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, würden sich demnach 35 Prozent für CDU und CSU entscheiden, 27 Prozent für die SPD, 14 Prozent für die Grünen, 10 Prozent für die Linkspartei, 9 Prozent für die FDP und 5 Prozent für sonstige Parteien entscheiden. Im Vergleich zum letzten ARD-Deutschlandtrend vom 4. März verlor damit auch die Linke einen Prozentpunkt. Die Stimmen für die Grünen blieben unverändert. (© AP)
Lesen Sie auch: Bundesregierung und Opposition noch uneins über Fiskalpakt
Ohne konkrete Ergebnisse, aber mit einer Annäherung in den Hauptstreitpunkten ist ein Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Opposition zum Fiskalpakt zu Ende gegangen. Die Zustimmung der SPD hängt aber davon ab, ob die Regierung ein Paket mit Wachstumsimpulsen vorlegt. Eine Einigung über den Fiskalpakt und das europäische Rettungspaket ESM noch vor der Sommerpause schloss die Opposition nicht aus. Sie mahnte aber "noch erheblichen Gesprächsbedarf" an. Die SPD erneuerte ihre Forderung nach Einführung einer Finanztransaktionssteuer und befürwortete eine Kapitalerhöhung der Europäischen Investitionsbank (EIB), um mehr Ressourcen für Infrastrukturprojekte mobilisieren zu können. zur Nachricht >>




Wahltrend: Union legt in der Wählergunst zu
Wahltrend: Union büßt in der Wählergunst leicht ein

