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19. März 2010

Chile vor starken Nachbeben gewarnt



Santiago - Die Chilenen müssen nach dem Mega-Erdbeben Ende Februar noch mindestens ein Jahr oder länger mit kräftigen Nachbeben rechnen. In den kommenden Monaten werde es 25 bis 45 Erdstöße mit einer Stärke von 5,0 und höher geben, sagte der amerikanische Erdbebenexperte Walter Mooney von der U.S. Geological Survey am Donnerstag vor Journalisten in der chilenischen Hauptstadt Santiago. Es bestehe eine Wahrscheinlichkeit von eins zu drei, dass darunter sogar ein Beben der Stärke 7,0 sein wird.

Das verheerende Erdbeben in Chile und der anschließende Tsunami kosteten nach Angaben der Regierung 700 Menschen das Leben und richtete einen Schaden von fast 30 Milliarden Dollar (22 Milliarden Euro) an. Das Beben vom 27. Februar hatte eine Stärke von 8,8 und war damit eines der zehn stärksten, die weltweit je gemessen wurden.

Lesen Sie auch: Grüne scheitern mit Vorstoß zu Ölsand

Der Umweltausschuss des Bundestags hat sich nicht zu einer harten Linie zur Einfuhr von Kraftstoffen aus Ölsand durchringen können. Ein Antrag der Grünen, mit dem ein Vorschlag der EU-Kommission für hohe Einfuhr-Hürden unterstützt werden sollte, fand am Mittwoch keine Mehrheit. Der Grünen-Abgeordnete Oliver Krischer äußerte sich anschließend enttäuscht. Die Gewinnung von Kraftstoffen aus Ölsand gilt als besonders klimaschädlich. Sie wird vor allem in Kanada betrieben.  zur Nachricht >>


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