Iranischer Ex-Vize bleibt hinter Gittern
veröffentlicht am 19.03.2010

Ein iranisches Berufungsgericht hat den Einspruch des ehemaligen Vizepräsidenten Hossein Maraschi gegen seine einjährige Haftstrafe abgewiesen. Maraschi war zuvor wegen seiner Teilnahme an den Protesten gegen die umstrittene Präsidentenwahl im vergangenen Jahr verurteilt worden, offiziell wurde ihm Propaganda gegen das islamische System vorgeworfen. Zudem wurde Maraschi vom Gericht am Mittwoch ein lebenslanges Verbot politischer Betätigung auferlegt.
Teheran - Ein iranisches Berufungsgericht hat den Einspruch des ehemaligen Vizepräsidenten Hossein Maraschi gegen seine einjährige Haftstrafe abgewiesen. Maraschi war zuvor wegen seiner Teilnahme an den Protesten gegen die umstrittene Präsidentenwahl im vergangenen Jahr verurteilt worden, offiziell wurde ihm Propaganda gegen das islamische System vorgeworfen. Zudem wurde Maraschi vom Gericht am Mittwoch ein lebenslanges Verbot politischer Betätigung auferlegt.
Ein Vertrauter Maraschis teilte mit, der frühere Vizepräsident sei am Donnerstagabend in Gewahrsam genommen worden. Maraschi war Stellvertreter des Reformpräsidenten Mohammed Chatami, der von 1997 bis 2005 regierte. (© AP)
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