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18. März 2010
Internationale Fahnung nach flüchtigen Poker-Räubern
Berlin - Nach einer zweiten Festnahme fahndet die Polizei auch international nach den beiden übrigen Tatverdächtigen des Pokerturnier-Überfalls von Berlin. Dies teilte das Berliner Polizeipräsidium am Donnerstagvormittag mit. Nachdem sich der erste Täter gestellt hatte, fasste die Polizei am Mittwoch den zweiten Verdächtigen in Berlin. Von der Beute in Höhe von 242.000 Euro fehlte zunächst aber jede Spur.
Am Montag hatte sich ein 21-Jähriger der Polizei zufolge auf Anraten seines Anwalts gestellt und im Polizeiverhör die Namen seiner drei Komplizen genannt. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Oberstaatsanwalt Sjörs Kamstra machte den hohen Fahndungsdruck für die Selbstanzeige verantwortlich, nachdem gegen den Mann bereits am Freitag Haftbefehl erlassen worden war. Für den Donnerstagnachmittag kündigte die Berliner Staatsanwaltschaft eine Stellungnahme an.
Der zweite Verdächtige wurde nach Polizeiangaben nur wenige Stunden nach Einleitung einer Öffentlichkeitsfahndung am Mittwoch gegen 17.15 Uhr festgenommen. Bei einer Personenkontrolle am U-Bahnhof Rosenthaler Platz habe einer der Kontrollierten sofort eingeräumt, dass nach ihm gefahndet werde und sich widerstandslos festnehmen lassen. Laut einem Polizeisprecher äußerte er sinngemäß: «Ich glaube, Ihr sucht mich.» Eine Überprüfung habe dann ergeben, dass es sich um einen dringend tatverdächtigen 20-Jährigen handele, teilte die Polizei mit.
Kamstra hatte zuvor berichtet, die drei allesamt vorbestraften Komplizen seien untergetaucht und würden mit internationalem Haftbefehl gesucht. Demnach handele es sich um einen 19-jährigen Deutschen, einen 20-jährigen Türken und einen 20-Jährigen, dessen Nationalität unklar sei. Auch der 21-Jährige ist Deutscher. weiterlesen >>

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