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18. März 2010

Tierpopulation in der Arktis erholt



Washington - Die Gesamtzahl der in der Arktis lebenden Tiere hat laut einer internationalen Studie in den vergangenen 40 Jahren zugenommen. So gibt es heute in der Polarregion 16 Prozent mehr Vögel, Säugetiere und Fische als 1970. Die Zahl der Tiere in der Nähe des Nordpols hat demgegenüber allerdings abgenommen.

Für das Anwachsen der Population werden die seit langem geltenden Jagdbeschränkungen verantwortlich gemacht, wie es in der am Mittwoch in Miami vorgestellten Studie der UN und anderer Organisationen heißt. Die Zahl der Gänse hat sich etwa verdoppelt. Auch Meeressäuger, wie etwa bestimmte Walarten, haben sich erholt. Besonders deutlich ist der Anstieg in den südlichen Regionen der Arktis. Dort leben nun 46 Prozent mehr Tiere - insbesondere Meeresbewohner - als vor 40 Jahren.

Die Forscher sehen die Entwicklung allerdings nicht nur positiv. Denn die Zahl der Tiere in der Hocharktis, also in Polnähe, ging von 1970 bis 2004 um ein Viertel zurück, die des Nordamerikanischen Karibus sogar um ein Drittel.

«Wir sehen, dass es mit den schnellen Veränderungen in der Arktis Gewinner und Verlierer gibt», erklärte Mike Gill, Wissenschaftler der kanadischen Regierung und Koautor der Studie. Er ist Vorsitzender des internationalen Circumpolar Biodiversity Monitoring Program (CBMP). Dieses Netzwerk von Forschern, Regierungsbehörden, Gruppierungen von Ureinwohnern und Umweltschützern initiierte die Studie.  weiterlesen >>


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