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18. März 2010

Seichte Frauenfilme sind nichts für Doris Dörrie



München - Regisseurin Doris Dörrie ärgert sich über die klischeehaften Figuren in seichten Unterhaltungsfilmen. Auf der Suche nach Schauspielerinnen, die Frauen in den Wechseljahren darstellen könnten, habe sie so lange «Primetime geguckt», bis sie «in einen Zustand tiefer Depression» geraten sei, weil alles «so unterirdisch schlecht war», sagte sie der Zeitschrift «TV Spielfilm».

«Wenn ich noch eine Frau sehe, die eigentlich 50 ist, aber sagt, sie ist 35, und eine Farm in Afrika aufmacht, dann hole ich das Maschinengewehr», schimpfte Dörrie. Die Kritik betrifft ARD-Filme mit Schauspielerin Christine Neubauer.

Dörries sechsteilige Serie «Klimawechsel» unter anderen mit Ulrike Kriener und Andrea Sawatzki startet am 7. April im ZDF. Dass ihre Idee beim ZDF ankam, hat die Regisseurin zwar gewundert, aber die Besetzungsriege «ist so ein unglaublicher Goldklumpen, da kann man eigentlich nicht Nein sagen», wird sie zitiert.


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