Ihr Standort: Home Politik Europa
 
 
 


18. März 2010

Griechen halten sich IWF-Option offen



Athen - Griechenland schließt einen Antrag auf Finanzhilfe beim Internationalen Währungsfonds (IWF) für den Fall nicht aus, dass die EU bei ihrem Gipfel in der kommenden Woche keine «klare Unterstützung» gewährt. Der Gipfel am 25. und 26. März über ein mögliches Rettungsprogramm für das Land werde entscheidend sein, sagte Regierungssprecher Giorgios Petalotis am Mittwoch im Rundfunksender Kanal 1. Dann zeige sich, «ob die europäischen Partner ein Land unterstützen wollen, oder ob wir auf eine andere Lösung zurückgreifen müssen», sagte er.

Griechenland strenge sich zur Bewältigung der Schuldenkrise enorm an, um Hilfe von der EU zu erhalten und sich nicht an den IWF wenden zu müssen. Wenn aber die Kreditbedingungen nicht den Wünschen Athens entsprächen, seien Mittel des IWF eine Möglichkeit, erklärte Petalotis. Die EU hat den Weg für Finanzhilfen an Griechenland geebnet, sich aber bislang nicht zu konkreten Beschlüssen durchgerungen.

Die griechische Regierung muss in diesem Jahr noch 54 Milliarden Euro an den Kapitalmärkten aufnehmen, 20 Milliarden davon im April und Mai. Wegen der Gefahr einer Zahlungsunfähigkeit haben sich die Zinskonditionen massiv verschlechtert. Griechenland hofft, mit einer klaren Unterstützung der EU zu niedrigeren Zinsen Kapital aufnehmen zu können. Gleichzeitig hat die griechische Regierung ein massives Sparprogramm im Umfang von 4,8 Milliarden Euro beschlossen, das in der Bevölkerung heftige Proteste ausgelöst hat.


Kommentare (0)  [Kommentar schreiben!] 


◄   Auf der Suche nach Öl und Gas: RWE legt weite Wege zurück

Entführung von kleinem Briten in Pakistan: Drei Festnahmen   ►

Kommentar zum Thema "Griechen halten sich IWF-Option offen"

 
 
 
 
 
 
Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 
 

Twitter
 
 



 

   
 
 
Kommentare
 
 
Berlinale     Bundestag     Eurex     Film     Finanzkrise     Frankreich     Griechenland     Großbritannien     Justiz     Kultur     Marken & Modelle     Proteste     Rechtsextremismus     Russland     Syrien     Wetter     
 
  Regierung soll sich für KAS-Mitarbeiter in Kairo einsetzen

 

Eineinhalb Jahre Haft für Kindesentführer

 

Verhandlung gegen Guerlain-Erben wegen Rassismus eröffnet

 

Bundestag setzt Zeichen gegen Ägypten

 

Gericht verkündet Urteil gegen Frankfurter Flughafen-Attentäter

 

  Andere News
 
 
Aus dem Netzwerk
 
Wacker Chemie: Schwache Nachfrage aus Solar- und Chipindustrie

 

Samsung will RIM nicht übernehmen - auch künftig nicht

 

Fresenius Medical Care platziert gleich drei Anleihen

 

Gewinnrückgang bei Wacker Chemie

 

E.ON will sich von Regionaltochter in Ostwestfalen-Lippe trennen

 

Börsenfusion: NYSE-CEO verliert die Hoffnung

 


 

 
Februar 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29        

 
 
Fleisch und Bier ist für viele eine schmerzhafte Angelegenheit

 

NIEDERBERGER Gruppe baut Vertrieb in der Region Rhein-Berg / Düsseldorf weiter aus

 

20 Prozent leichter als die Konkurrenz: Neue BusinessLine-Headsets von Imtradex setzen Maßstäbe beim Tragekomfort in Call Centern, Büros & Leitstellen

 

Honorarärzte bringen Kliniken Flexibilität

 

Der Wellness Kaffee: Der neue Trend in Europa

 

  Pressemitteilung veröffentlichen.
 
 
 
 
 
 
Copyright 2004-2012  by net-tribune - DGIC Group OHG | Impressum | Archiv top Top

0.8361