IWF dringt auf Regulierung des Weltfinanzsystems

veröffentlicht am 18.03.2010


Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Staatengemeinschaft aufgerufen, die geplante Regulierung des Weltfinanzsystems jetzt auch zügig umzusetzen. Es bestehe die Gefahr, dass die Gelegenheit für notwendige Reformen verpasst werde, sagte der Geschäftsführende Direktor Dominique Strauss-Kahn am Mittwoch im Europaparlament.

 

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Brüssel - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Staatengemeinschaft aufgerufen, die geplante Regulierung des Weltfinanzsystems jetzt auch zügig umzusetzen. Es bestehe die Gefahr, dass die Gelegenheit für notwendige Reformen verpasst werde, sagte der Geschäftsführende Direktor Dominique Strauss-Kahn am Mittwoch im Europaparlament.


Das unmittelbar nach der Finanzkrise zu beobachtende globale Engagement lasse inzwischen wieder nach. Wenn es keine internationale Zusammenarbeit gebe, sei mit einzelstaatlichen Reformen zu rechnen. Dies könnte die Weltwirtschaft beeinträchtigen, sagte Strauss-Kahn.  (© AP)


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EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen hat sich gegen eine schnelle Einführung gemeinsamer Eurozone-Staatsanleihen ausgesprochen, lehnt diese aber nicht grundsätzlich ab. In einem Interview mit CNBC sagte Asmussen, Euro-Bonds seien kein für die Bewältigung von Krisen geeignetes Instrument. Sie könnten nur Endpunkt eines sehr langen Prozesses sein. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte im Vorfeld des Euro-Gipfels am Mittwoch gesagt, gemeinsame europäische Anleihen gäben die falschen Anreize zur Lösung der Schuldenkrise. Der französische Staatspräsident Francois Hollande dagegen befürwortet Euro-Bonds.  zur Nachricht >>

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