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17. März 2010
Mit Sternenhilfe zur Selbsterkenntnis?
Frankfurt/Main - Egal ob Beziehungsprobleme oder eine drohende Firmenpleite: Astrologen versprechen bei zahlreichen Alltagsschwierigkeiten Hilfe. Der Deutsche Astrologenverband (DAV) mit Sitz in Heidelberg hat den 20. März zum Tag der Astrologie ausgerufen - für die Sternengläubigen beginnt am Frühlingsanfang auch das astrologische Jahr. Wissenschaftler sehen ihr Treiben mit großer Skepsis.
So seien Horoskope derart schwammig formuliert, dass immer irgendetwas stimme, sagt Michael Kunkel von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung der Parawissenschaften (GWUP) in Roßdorf. «Das kann beispielsweise die Aussage sein: 'Sie könnten selbstbewusster sein.'»
In einigen hundert wissenschaftlichen Studien sei nie bewiesen worden, dass es einen Zusammenhang zwischen Sternen und dem einzelnen Menschen gebe. Dies werde von der Astrologie schlicht ignoriert. Problematisch werde es, wenn Menschen mit schweren Lebenskrisen und psychischen Problemen bei einem Astrologen Rat suchen, der eigentlich keine Ahnung davon habe, warnt Kunkel.
Das sieht der DAV-Vorsitzende Christoph Schubert-Weller naturgemäß anders. «Astrologie ist alles andere als Wahrsagerei, sondern sie ist vielmehr die älteste Symbolsprache der Welt. Sie ist ein Weg zur Selbsterkenntnis und zur Lebenshilfe», sagt Schubert-Weller. Denn es gebe einen Zusammenhang zwischen den Sternen und den individuellen Eigenarten eines Menschen. weiterlesen >>

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