Chinas Wirtschaft legt 2010 vermutlich um 9,5 Prozent zu

veröffentlicht am 17.03.2010


Die Weltbank hat ihre Wachstumsprognose für China für das laufende Jahr auf 9,5 Prozent erhöht. Allerdings muss die chinesische Regierung dafür die Inflation und mögliche Spekulationsblasen bei den Immobilienpreisen im Zaum halten, wie es in einem am Mittwoch veröffentlichten Quartals-Bericht der Institution zur chinesischen Wirtschaft hieß. Zuletzt war die Weltbank noch von einem Wachstum von 9,0 Prozent ausgegangen.

 

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Peking - Die Weltbank hat ihre Wachstumsprognose für China für das laufende Jahr auf 9,5 Prozent erhöht. Allerdings muss die chinesische Regierung dafür die Inflation und mögliche Spekulationsblasen bei den Immobilienpreisen im Zaum halten, wie es in einem am Mittwoch veröffentlichten Quartals-Bericht der Institution zur chinesischen Wirtschaft hieß. Zuletzt war die Weltbank noch von einem Wachstum von 9,0 Prozent ausgegangen.


Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao hatte die Inflation am Wochenende als eine der zentralen Herausforderungen bezeichnet, wenn sich die Wirtschaft des Landes weiter erholen solle. Zuletzt lag die Inflationsrate bei 2,7 Prozent und damit nur knapp unter der von der Regierung festgelegten Grenze von 3 Prozent.


Weltbank-Wirtschaftsexperte Louis Kuijs erklärte, die Inflation in China gewinne an Bedeutung, er rechne jedoch nicht mit dramatischen Entwicklungen. Allerdings beobachte man andere makroökonomische Risiken in diesem Zusammenhang. Kuijs verwies auf die rapide steigenden Immobilienpreise und die zunehmende Verschuldung der öffentlichen Haushalte.  (© AP)



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