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17. März 2010
UN-Sondergesandte für Reform der Weltklimagespräche
Amsterdam - Angesichts der seit Jahren festgefahrenen Verhandlungen über ein neues Weltklimaabkommen hat sich die UN-Sondergesandte Gro Harlem Brundtland für eine Verschlankung der Gespräche ausgesprochen. Zunächst sollten sich im kleineren und informellen Rahmen Schlüsselländer bilateral verständigen, sagte Brundtland am Dienstag am Rande einer internationalen Konferenz über Biotreibstoff in Amsterdam. Erst dann solle innerhalb des UN-Rahmens weiter verhandelt werden. «Wir sollen eher ein zweigleisiges System haben», sagte Brundtland.
Die Teilnehmer des Weltklimagipfels im Dezember in Kopenhagen konnten sich nicht auf verbindliche Zielvorgaben zur Senkung der Treibhausgase einigen. Stattdessen gab es lediglich eine unverbindliche Erklärung, wie die Staaten der Welt die Erderwärmung bekämpfen wollen. Delegierte aus 180 Ländern wollen die Gespräche im April in Bonn fortsetzen. Die nächste Weltklimakonferenz findet Ende des Jahres im mexikanischen Cancun statt.
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Russland hat am Mittwoch das Anzapfen eines gigantischen Sees unter der Eisdecke des Südpols bestätigt. Wie das Institut für Arktische und Antarktische Forschung in Moskau mitteilte, wurde das Wasserreservoir in knapp 3.800 Metern Tiefe nach mehr als zwei Jahrzehnte langen Bohrungen am Sonntag erreicht. Wissenschaftler erhoffen sich weitreichende Erkenntnisse aus der Erforschung des Wostoksees, der etwa 15 Millionen Jahre von der Außenwelt isoliert war und einzigartige Lebensformen enthalten könnte. Wegen des Einsatzes von Schmierstoffen und Frostschutzmittel bei den Bohrungen befürchten Kritiker zugleich eine Bedrohung dieser Lebenswelten. zur Nachricht >>

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