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Nach Brand in Königsgräbern: Ausschreitungen in Uganda

veröffentlicht am 17.03.2010


Nach einem Brand in den Gräbern früherer Könige in der ugandischen Hauptstadt Kampala haben Randalierer am Mittwoch Polizisten, Soldaten und Feuerwehrleute angegriffen. Hunderte Sicherheitskräfte seien im Einsatz, könnten aus Furcht vor Übergriffen die Gräber aber nicht erreichen, sagte eine Polizeisprecherin. Angehörige der Volksgruppe der Baganda machen die Regierung für das Feuer am Dienstagabend verantwortlich, bei dem die Gräber von fünf Königen zerstört wurden.

 

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Kampala - Nach einem Brand in den Gräbern früherer Könige in der ugandischen Hauptstadt Kampala haben Randalierer am Mittwoch Polizisten, Soldaten und Feuerwehrleute angegriffen. Hunderte Sicherheitskräfte seien im Einsatz, könnten aus Furcht vor Übergriffen die Gräber aber nicht erreichen, sagte eine Polizeisprecherin. Angehörige der Volksgruppe der Baganda machen die Regierung für das Feuer am Dienstagabend verantwortlich, bei dem die Gräber von fünf Königen zerstört wurden.


Im vergangenen September kam es in Kampala zu blutigen Unruhen mit 20 Toten, nachdem die Regierung einem Vertreter des traditionellen Königreichs Buganda die Reise zu einer Kundgebung nahe der Hauptstadt verweigert hatte. Die Baganda sind die größte ethnische Gruppe in dem ostafrikanischen Land.  (© AP)


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