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17. März 2010

Zweifel an Obamas Staatsbürgerschaft: Da macht Hawaii nicht länger mit



Honolulu - Die Behörden von Hawaii werden vermutlich schon bald Anfragen ignorieren können, in denen an der Geburt von US-Präsident Barack Obama in dem US-Staat gezweifelt wird. Dazu wurde am Dienstag im Parlament ein entsprechendes Gesetz eingebracht. Hintergrund ist, dass jede Woche immer noch zwischen zehn und 20 E-Mails eingehen, in denen behauptet wird, Obama sei außerhalb der USA geboren und daher unrechtmäßig Präsident, weil er nicht die verfassungsgemäßen Anforderungen erfülle.

Die Direktorin des Gesundheitsamtes von Hawaii, Chiyome Fukino, hatte im vergangenen Jahr und im Oktober 2008 erklärt, sie habe die entscheidenden Unterlagen gesehen, die bestätigten, dass Obama US-Staatsbürger von Geburt an sei. Obama ist der Sohn eines kenianischen Vaters und einer amerikanischen Mutter.

Viele der zweifelnden Anfragen kommen offenbar immer wieder von den gleichen Personen. Ihnen wird dann immer wieder mitgeteilt, dass die Behörden von Gesetzes wegen die Geburtsunterlagen nur an Personen weitergeben dürften, die daran ein berechtigtes Interesse hätte. Die wiederholten Anfragen kosteten Zeit und Geld, erklärte ein Behördensprecher.


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