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17. März 2010
Globaler Nachfrageeinbruch lastet auf Lanxess
Leverkusen - Der globale Nachfrageeinbruch hat das Spezialchemie-Unternehmen Lanxess im vergangenen Jahr mit einem Gewinneinbruch hart getroffen. Das Konzernergebnis sank um knapp 80 Prozent auf 40 Millionen Euro. Der Umsatz ging im Vergleich zu 2008 um 23,1 Prozent auf rund fünf Milliarden Euro zurück, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Im laufenden Geschäftsjahr erwartet Lanxess jedoch wieder ein deutlich verbessertes Ergebnis.
Gestützt wird diese Annahme vor allem durch positive Wachstumssignale im Kautschuk-Bereich in der Region Asien und Pazifik sowie durch weitere Einsparungen aus dem im vergangenen Jahr aufgelegten Maßnahmenpaket «Challenge09-12». Die allmählich und regional unterschiedliche Erholung werde sich fortsetzen, hieß es. «Das 4. Quartal und unser Start ins neue Jahr stimmen uns zuversichtlich», erklärte Lanxess-Chef Axel Heitmann.
Im Schlussquartal 2009 haben vor allem die starke Entwicklung in Asien sowie die hohe Nachfrage nach Winterreifen in Europa und Nordamerika das Kautschuk-Geschäft wieder anziehen lassen. Mit 1,39 Milliarden Euro wurde der Umsatz im Vergleich zum dritten Quartal leicht übertroffen, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie Sondereinflüssen stieg ebenfalls.
Bei den Rohstoffkosten geht das Unternehmen im laufenden Jahr von einem weiteren Preisanstieg aus. Freuen können sich die Aktionäre: Ungeachtet des schwierigen Geschäftsjahres will Lanxess die Dividende für 2009 stabil halten: Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine gegenüber 2008 unveränderte Ausschüttung von 0,50 Cent je Aktie vor.

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