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Wehrbeauftragter kritisiert Verkürzung der Wehrdienstzeit

veröffentlicht am 17.03.2010


Der scheidende Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, sieht die geplante Verkürzung des Wehrdienstes von neun auf sechs Monate kritisch. «In der Truppe wird die Verkürzung überwiegend sehr skeptisch gesehen, weil man dort im Augenblick noch nicht erkennen kann, in welche Richtung das Ganze gehen soll», sagte der SPD-Politiker dem «Kölner Stadt-Anzeiger». Nach seiner Auffassung muss zumindest «gewährleistet sein, dass die jungen Männer, die künftig für sechs Monate eingezogen werden, darin eine Sinnhaftigkeit erkennen können».

 

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Köln - Der scheidende Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, sieht die geplante Verkürzung des Wehrdienstes von neun auf sechs Monate kritisch. «In der Truppe wird die Verkürzung überwiegend sehr skeptisch gesehen, weil man dort im Augenblick noch nicht erkennen kann, in welche Richtung das Ganze gehen soll», sagte der SPD-Politiker dem «Kölner Stadt-Anzeiger». Nach seiner Auffassung muss zumindest «gewährleistet sein, dass die jungen Männer, die künftig für sechs Monate eingezogen werden, darin eine Sinnhaftigkeit erkennen können».


Die Verkürzung der Wehrdienstzeit hatten Union und FDP bei Bildung der schwarz-gelben Bundesregierung im Koalitionsvertrag vereinbart. Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg hat nach eigenen Angaben die Konzeption dafür fertiggestellt und will sie nun den Bundestagraktionen präsentieren. Medienberichten zufolge will er die Verkürzung bereits zum Oktober dieses Jahres wirksam werden lassen.


Robbe sieht zudem ein zunehmendes Problem in der demografischen Entwicklung und der schwieriger werdenden Personalauswahl in der Truppe. «Die Qualität der Bewerber nimmt ab», kritisierte er.  (© AP)



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