Weißrussland bietet Venezuela militärische Hilfe an
veröffentlicht am 17.03.2010

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat bei einem Besuch in Venezuela dem südamerikanischen Land militärische Hilfe angeboten. Die Regierung des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez solle sich nicht über Bedrohungen von außen sorgen müssen, sagte er am Dienstag vor der Nationalversammlung in Caracas.
Caracas - Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat bei einem Besuch in Venezuela dem südamerikanischen Land militärische Hilfe angeboten. Die Regierung des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez solle sich nicht über Bedrohungen von außen sorgen müssen, sagte er am Dienstag vor der Nationalversammlung in Caracas.
Lukaschenko sprach vom Aufbau «eines integrierten Verteidigungssystems». Der Linksnationalist Chavez, wie Lukaschenko ein erklärter Gegner der USA, hat Interesse am Kauf von Radaranlagen und Flugabwehraketen der früheren Sowjetrepublik geäußert.
Auf Einzelheiten einer möglichen militärischen Zusammenarbeit ging Lukaschenko in seiner Rede nicht ein. Lukaschenko ist wegen der Unterdrückung der politischen Opposition in seinem Land heftig umstritten und wird oft als «letzter Diktator Europas» bezeichnet. Zwischen ihm und Chavez hat sich eine enge politische Beziehung entwickelt. (© AP)




Weißrussland erwägt Schließung der Grenzen
"Einfach ekelerregend": Zu viel Demokratie in Weißrussland
Polen richtet Geberkonferenz für weißrussische Demokratiebewegung aus

