Neue Struktur für Metro
veröffentlicht am 17.03.2010

Deutschlands größter Handelskonzern Metro gibt sich eine neue Konzernstruktur. Wichtigster Punkt: Die zuletzt mit Umsatzeinbußen kämpfende Großhandelssparte Metro Cash&Carry wird in zwei Geschäftseinheiten aufgespalten - eine für Europa, den Mittleren Osten und Nordafrika, die zweite für Asien und die neuen Märkte, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.
Düsseldorf - Deutschlands größter Handelskonzern Metro gibt sich eine neue Konzernstruktur. Wichtigster Punkt: Die zuletzt mit Umsatzeinbußen kämpfende Großhandelssparte Metro Cash&Carry wird in zwei Geschäftseinheiten aufgespalten - eine für Europa, den Mittleren Osten und Nordafrika, die zweite für Asien und die neuen Märkte, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.
Die neue Struktur trage der hohen Bedeutung der Großhandelsparte für den Gesamtkonzern sowie den deutlich unterschiedlichen regionalen Marktanforderungen Rechnung, betonte das Unternehmen. Außerdem sollen die Verwaltungsfunktionen der Konzernholding und der Großhandelstochter zusammengeführt und so Kosten gespart werden.
Einzelheiten zur Konzernstruktur will der Konzern am (morgigen) Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf mitteilen. Dann soll auch der Jahresabschluss 2009 erläutert werden. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit vor Sonderfaktoren) des Handelsriesen lag im Geschäftsjahr 2009 nach Konzernangaben bei gut zwei Milliarden Euro.
Im Krisenjahr 2009 war der Umsatz bei der Großhandelstochter Metro Cash & Carry um 7,6 Prozent eingebrochen. Vor allem in Osteuropa litt das Unternehmen unter der Kaufzurückhaltung der Kunden. Insgesamt sank der Konzernumsatz nach früheren Angaben 2009 um 3,6 Prozent auf 65,5 Milliarden Euro. (© AP)




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