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17. März 2010

Zahllose Fische in ukrainischem Stausee getötet



Kiew - In einem Stausee in der Ukraine sind zahllose Fische ums Leben gekommen, weil die Behörden die Schleusen plötzlich geöffnet haben. Die Fische wurden daraufhin von herabstürzenden Eisplatten erdrückt oder sie erstickten, wie Wissenschaftler am Dienstag mitteilten. Die Behörden ließen das Wasser in dem 40 Kilometer nördlich von Kiew gelegenen Stausee ab, um die Auswirkungen des erwarteten Frühjahrshochwassers zu mindern. Sergij Afanasjew vom Hydrobiologischen Institut in Kiew sprach von «krimineller Fahrlässigkeit».

Lesen Sie auch: Grüne scheitern mit Vorstoß zu Ölsand

Der Umweltausschuss des Bundestags hat sich nicht zu einer harten Linie zur Einfuhr von Kraftstoffen aus Ölsand durchringen können. Ein Antrag der Grünen, mit dem ein Vorschlag der EU-Kommission für hohe Einfuhr-Hürden unterstützt werden sollte, fand am Mittwoch keine Mehrheit. Der Grünen-Abgeordnete Oliver Krischer äußerte sich anschließend enttäuscht. Die Gewinnung von Kraftstoffen aus Ölsand gilt als besonders klimaschädlich. Sie wird vor allem in Kanada betrieben.  zur Nachricht >>


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