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17. März 2010
Auch China gegen Thunfisch-Fangverbot
Tokio - Japan bekommt bei seinem Widerstand gegen ein Thunfisch-Fangverbot nach eigenen Angaben Unterstützung von China. China habe offenbar vor, bei der Konferenz der 175 Mitgliedstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) in Katar in dieser Woche gegen einen Fangstopp für Blauflossen-Thunfisch zu stimmen, sagte der japanische Fischereiminister Hirotaka Akamatsu am Dienstag. Um das Verbot zu verabschieden, müssten zwei Drittel der Teilnehmerstaaten dafür stimmen.
Die USA und mehrere europäische Staaten haben bereits ihre Unterstützung für das Verbot angekündigt. Südkorea und Australien lehnen dieses laut japanischen Medienberichten hingegen ab. Dem vor allem als Sushi-Delikatesse begehrte Blauflossen-Thunfisch (Thunnus thynnus) droht nach Angaben von Umweltschützern die Ausrottung, wenn die derzeitigen Fangquoten beibehalten werden. Die Bestände im östlichen Atlantik und im Mittelmeer sind zwischen 1997 und 2007 bereits um 60 Prozent geschrumpft.
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Der Umweltausschuss des Bundestags hat sich nicht zu einer harten Linie zur Einfuhr von Kraftstoffen aus Ölsand durchringen können. Ein Antrag der Grünen, mit dem ein Vorschlag der EU-Kommission für hohe Einfuhr-Hürden unterstützt werden sollte, fand am Mittwoch keine Mehrheit. Der Grünen-Abgeordnete Oliver Krischer äußerte sich anschließend enttäuscht. Die Gewinnung von Kraftstoffen aus Ölsand gilt als besonders klimaschädlich. Sie wird vor allem in Kanada betrieben. zur Nachricht >>

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