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17. März 2010
Zyklon wütet auf den Fidschi-Inseln
Suva - Wegen eines Zyklons ist für Teile der Fidschi-Inseln am Dienstag der Notstand ausgerufen worden. Der Wirbelsturm «Tomas» schwächte sich unterdessen ab, das Ausmaß der Verwüstung war wegen unterbrochener Kommunikationsverbindungen in den am schwersten betroffenen Norden und Osten des Inselstaats aber zunächst unklar. Für die Bevölkerung galt ein Ausgehverbot. Der nationale Katastrophenrat wies die Streitkräfte an, die betroffenen Gebiete mit Nahrungsmitteln, Wasser und anderen Hilfsgütern zu versorgen.
«Tomas», ein Zyklon der Kategorie 4, zog mit Böen bis zu 280 Kilometern in der Stunde über Fidschi hinweg. Von der Inselgruppe Lau wurden sieben Meter hohe Wellen gemeldet. Eine Frau wurde nach Polizeiangaben von der starken Strömung ins Meer gerissen, nachdem sie ihre beiden Kinder aus den Fluten gerettet hatte.
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Russland hat am Mittwoch das Anzapfen eines gigantischen Sees unter der Eisdecke des Südpols bestätigt. Wie das Institut für Arktische und Antarktische Forschung in Moskau mitteilte, wurde das Wasserreservoir in knapp 3.800 Metern Tiefe nach mehr als zwei Jahrzehnte langen Bohrungen am Sonntag erreicht. Wissenschaftler erhoffen sich weitreichende Erkenntnisse aus der Erforschung des Wostoksees, der etwa 15 Millionen Jahre von der Außenwelt isoliert war und einzigartige Lebensformen enthalten könnte. Wegen des Einsatzes von Schmierstoffen und Frostschutzmittel bei den Bohrungen befürchten Kritiker zugleich eine Bedrohung dieser Lebenswelten. zur Nachricht >>

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