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Gedenken an Waffen-SS in Lettland

veröffentlicht am 17.03.2010


Mehrere hundert Menschen haben am Dienstag in Riga gegen eine Gedenkveranstaltung für die lettischen Mitglieder der Waffen-SS demonstriert. An der Zeremonie nahmen rund 1.000 Menschen teil, darunter 200 SS-Veteranen. Sie legten Kränze nieder und sangen patriotische Lieder unter der lettischen Nationalflagge, während 20 Meter entfernt die Gegendemonstranten lautstark gegen den Aufmarsch protestierte.

 

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Riga - Mehrere hundert Menschen haben am Dienstag in Riga gegen eine Gedenkveranstaltung für die lettischen Mitglieder der Waffen-SS demonstriert. An der Zeremonie nahmen rund 1.000 Menschen teil, darunter 200 SS-Veteranen. Sie legten Kränze nieder und sangen patriotische Lieder unter der lettischen Nationalflagge, während 20 Meter entfernt die Gegendemonstranten lautstark gegen den Aufmarsch protestierte.


Ein Polizeisprecher erklärte, die Veranstaltung sei friedlich verlaufen, allerdings seien sechs Personen wegen diverser Störungen vorübergehend festgenommen worden.


Lettland wurde 1940 von der Sowjetunion annektiert und ein Jahr später von Deutschland besetzt. 1944 marschierte wieder die Rote Armee ein. Die beiden Divisionen der Waffen-SS wurden Anfang 1943 gebildet, als sich das Blatt bereits gegen die deutschen Streitkräfte gewendet hatte. Insgesamt kämpften im Zweiten Weltkrieg 250.000 Letten - entweder auf der sowjetischen oder auf der deutschen Seite. 150.000 Letten verloren ihr Leben.  (© AP)



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