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16. März 2010

Furcht vor Protesten: Polizeipräsenz in Teheran verstärkt



Teheran - Offenbar aus Furcht vor neuen Protesten der Opposition versetzen die iranischen Behörden Polizisten in der Hauptstadt Teheran in Bereitschaft. Zu den Feiern wenige Tage vor dem iranischen Neujahrsfest Nowruz sollten am Dienstag Sicherheitskräfte auf den Straßen «jedes Ereignis» verhindern, zitierte die halbamtliche Nachrichtenagentur ISNA den Teheraner Polizeichef Hossein Sadschedinia.

Am Dienstagabend war in der Hauptstadt ein gigantisches Feuerwerk geplant. Seit der umstrittenen Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad im Juni haben die Demonstranten wiederholt zeitgleich mit landesweiten Veranstaltungen Proteste organisiert.

Lesen Sie auch: Muslimbruderschaft fordert Entlassung der Übergangsregierung

Die ägyptische Muslimbruderschaft hat den Militärrat zur Entlassung der Übergangsregierung aufgefordert. Mahmud Goslan von der Bruderschaft, die über fast die Hälfte der Sitze im neu gewählten ägyptischen Parlament verfügt, sagte am Donnerstag, die Interimsregierung sei mit der Bewältigung der Sicherheitsprobleme des Landes überfordert. Dies könne eine Regierung besser, wenn sie den Rückhalt des Parlaments hätte. In der vergangenen Woche waren bei Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Port Said mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. Goslan forderte den Militärrat auf, einen Ministerpräsidenten der Muslimbruderschaft zu benennen, der dann eine Regierung bilden sollte.  zur Nachricht >>


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