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16. März 2010

Französische Bahngesellschaft veröffentlicht falsche Katastrophenmeldung



Paris - Mehr als hundert Tote bei der Explosion eines Hochgeschwindigkeitszuges - das meldete am Dienstag die französische Bahngesellschaft SNCF auf ihrer Website. Doch die vermeintliche Katastrophennachricht stellte sich als Falschmeldung heraus. Nachdem die SNCF von den Anrufen unzähliger Journalisten überflutet worden war, erklärte eine Sprecherin, die Meldung sei aufgrund eines «internen Fehlers» versehentlich veröffentlicht worden. Es habe sich lediglich um eine Katastrophenübung gehandelt.

«Es hat keinen Unfall gegeben», stellte die SNCF-Sprecherin klar. In der Erklärung hieß es, auf der Strecke Paris-Dijon habe sich in dem TGV mit der Nummer 1234 gegen 08.00 Uhr eine Explosion ereignet, deren Ursache nicht bekannt sei. Bei dem Unglück in der Nähe von Mâcon seien «nach ersten Schätzungen der Feuerwehr» 102 Menschen getötet und 380 weitere verletzt worden. Nach etwa 20 Minuten verschwand die Meldung von der Website.

Lesen Sie auch: Heather Mills berichtet Ethikkommission von abgehörten Anrufen

Die Exfrau des früheren Beatles-Musikers Paul McCartney hat sich erneut zu ihren Erfahrungen mit abgehörten Telefonanrufen geäußert. Es sei ausgeschlossen, dass der Zugriff auf Dutzende Nachrichten, die ihr McCartney auf den Anrufbeantworter gesprochen habe, auf legale Weise zustande gekommen sei, sagte Heather Mills einer Ethikkommission zur britischen Medienpraxis. Die Nachrichten gingen demnach bei ihr ein, nachdem das frühere Paar im Januar 2001 einen Streit hatte. Der ehemalige Chefredakteur der inzwischen eingestellten Boulevardzeitung "News of the World", Piers Morgan, hat eingeräumt, einen der Mitschnitte gehört zu haben. Allerdings verweigerte er jede Aussage darüber, wie er in deren Besitz gelangte und stritt eine Verwicklung in den Abhörskandal ab.  zur Nachricht >>


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