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16. März 2010
Handy-Gebetsservice für Kranke gestartet
Gießen - Die katholische Kirche hat einen Handy-Gebetsservice für Kranke gestartet. Der Gießener Klinikpfarrer Matthias Schmid kündigte am Dienstag an, er werde künftig täglich per SMS für Kranke beten und ihnen so seelischen Beistand leisten: «Gebete kommen auch über Internet und Handy bei Gott an.»
Um am elektronischen Gebetsservice teilnehmen zu können, müssen sich Nutzer auf der Internetseite mein-krankengebet.de als Abonnenten registrieren. Ein Dreimonatsabo kostet 21,90 Euro. Für ein Jahresabo beläuft sich der Betrag auf 79,90 Euro. Daraufhin erhalten die Nutzer täglich ein aktuelles Gebet per SMS auf das Handy geschickt.
«Das Handy ist ein Kommunikationsmittel», erklärt der Gießener Klinikpfarrer auf seiner Homepage. Gleiches gelte auch für Gebete. «Beten ist ein Kommunizieren mit dem Geheimnis des Lebens.» Beim Verfassen der Gebete berücksichtige er Feiertage und den Wechsel der Jahreszeiten. Das Projekt werde vom Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, unterstützt.
«Vor allem fließen in die Gebete meine Erfahrungen mit den Kranken ein, die ich besuche», sagte Schmid. «Sie inspirieren mich am meisten.» Das Krankengebet werde täglich am Nachmittag oder am frühen Abend zugeschickt. Der Klinkpfarrer betonte, der Preis des Abonnements sei keine Bezahlung für das Gebet. Es gehe lediglich darum, die Unkosten für die technische Infrastruktur und Mitarbeiter zu decken.

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