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16. März 2010
Zwei Drittel der Deutschen finden Westerwelle unsympathisch
Leipzig - Nur jeder dritte Bundesbürger findet FDP-Außenminister Guido Westerwelle sympathisch. Das geht aus einer Umfrage des Leipziger Instituts für Marktforschung im Auftrag der «Leipziger Volkszeitung» hervor. Demnach ist der Spitzenpolitiker der Liberalen bei rund 60 Prozent der Deutschen nicht besonders beliebt. Obwohl die meisten Befragten seinen Äußerungen über Hartz-IV-Empfänger zustimmten, fänden sie den Überbringer der Botschaft «eher unsympathisch», hieß es. Negativ wirke sich dabei auch der Vorwurf der Vetternwirtschaft aus.
Nach wie vor der beliebteste Minister am Kabinettstisch ist laut Umfrage Bundesverteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg (CSU), den zwei Drittel der Deutschen sympathisch finden, dicht gefolgt von Kanzlerin Angela Merkel und Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (beide CDU). Wenig beliebt sind neben Westerwelle auch die FDP-Entwicklungsminister Dirk Niebel und Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU). Für die Umfrage wurden den Angaben zufolge im Februar 1002 repräsentativ ausgewählte Wahlberechtigte aus dem Bundesgebiet befragt.
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