Chemie-Tarifverhandlungen beginnen in den Regionen

veröffentlicht am 16.03.2010


Mit der ersten regionalen Verhandlungsrunde im pfälzischen Frankenthal beginnen am Vormittag die diesjährigen Tarifverhandlungen für die rund 550.000 Beschäftigten der deutschen Chemieindustrie. Die Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie will eine deutliche Erhöhung der Einkommen durchsetzen, hat vorab aber auf eine konkrete Prozentforderung verzichtet. Darüber hinaus will die Gewerkschaft durchsetzen, dass bestehende Arbeits- und Ausbildungsplätze erhalten bleiben.

 

Kommentare: 0

 

Frankenthal - Mit der ersten regionalen Verhandlungsrunde im pfälzischen Frankenthal beginnen am Vormittag die diesjährigen Tarifverhandlungen für die rund 550.000 Beschäftigten der deutschen Chemieindustrie. Die Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie will eine deutliche Erhöhung der Einkommen durchsetzen, hat vorab aber auf eine konkrete Prozentforderung verzichtet. Darüber hinaus will die Gewerkschaft durchsetzen, dass bestehende Arbeits- und Ausbildungsplätze erhalten bleiben.


Die Arbeitgeber hatten eine Entgelterhöhung am Montag zurückgewiesen. Der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands BAVC, Hans Paul Frey erklärte, die Forderungen nach mehr Geld und sicheren Jobs passten angesichts der Krise nicht zusammen: «Die Chemie-Branche musste den stärksten Produktionseinbruch seit Jahrzehnten verkraften.» Zwar sei die Talsohle mittlerweile durchschritten, doch seien die Folgen der Krise noch lange nicht überwunden.


Bis zum 26. März wird es regionale Verhandlungen in den verschiedenen Tarifgebieten der Chemieindustrie geben. Am 20. und 21. April sollen dann in Würzburg zentrale Verhandlungen auf Bundesebene folgen.  (© AP)



Schreiben Sie ein Kommentar! 

Kommentar zum Thema "Chemie-Tarifverhandlungen beginnen in den Regionen"

  Max. 25 Zeichen
 
 
 
  Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 

 

Twitter