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16. März 2010
BioWare gehen die Mythen für Computerspiele nicht aus
Frankfurt/Main - Was macht ein gutes Computerspiel aus? «Das ist die Gestaltung einer emotionalen Erfahrung in der Szenerie, im Game-Play, mit den Figuren und in der Spielgeschichte», antwortet Ray Muzyka, einer der beiden Gründer des Entwicklerstudios BioWare. Von den Geschichtenerzählern aus Kanada kommt in dieser Woche unter dem Titel «Awakening» die erste Erweiterung des epischen Fantasy-Rollenspiels «Dragon Age: Origins» heraus.
«Wir verbringen viel Zeit damit, zuerst die Szenerie und die Kulisse unserer Spiele zu fertigen, ehe wir uns dann in die richtige Game Story vertiefen», erklärte Muzyka in einem E-Mail-Interview. Diese intern als «IP creation» bezeichnete Phase mit der Entwicklung der «Intellectual Property» (IP), also des geistigen Eigentums, kann bis zu einem Jahr dauern.
Die eigentliche Spielgeschichte verfasst üblicherweise ein Hauptautor (lead writer), der von drei oder mehr Kollegen unterstützt wird. Aber letztlich beteilige sich das ganze Team an der Entwicklung einer Game Story. Ideen für einen bestimmten Spielabschnitt werden oft von denjenigen Entwicklern vertieft, die für diesen Bereich zuständig sind.
«Sobald wir unsere Vision und unsere Ziele festgelegt haben, fangen wir mit der Design- und Technikentwicklung an», erklärt Muzyka zur nächsten Phase der Computerspielproduktion. Dabei findet ein großer Teil der Arbeit parallel statt. So verfeinern etwa Grafiker und Animationsexperten das Aussehen und die Bewegungsabläufe der Figuren, während Audiotechniker an der Soundkulisse basteln und Programmierer an der künstlichen Intelligenz. weiterlesen >>

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