BASF-Chef: "Motor der Regierung stottert"
veröffentlicht am 16.03.2010

BASF-Chef Jürgen Hambrecht hat die Arbeit der Bundesregierung kritisiert und von der Koalition mehr Geschlossenheit angemahnt. «Als Fehlstart würde ich die ersten Monate nicht bezeichnen. Richtig ist aber, dass der Motor der Regierung stottert», sagte der Manager der «Bild»-Zeitung (Dienstagausgabe).
Berlin - BASF-Chef Jürgen Hambrecht hat die Arbeit der Bundesregierung kritisiert und von der Koalition mehr Geschlossenheit angemahnt. «Als Fehlstart würde ich die ersten Monate nicht bezeichnen. Richtig ist aber, dass der Motor der Regierung stottert», sagte der Manager der «Bild»-Zeitung (Dienstagausgabe). «Die Fehlzündungen innerhalb der Koalition braucht niemand. Statt sich über alle Positionen zu streiten, wären mehr Gemeinsamkeiten wünschenswert.»
Hambrecht forderte laut Vorabmeldung vor allem die Bekämpfung der hohen Staatsverschuldung und ein gerechteres Steuersystem. Zudem müsse die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie gestärkt werden. Der BASF-Manager erwartet von der Politik zudem eine Stabilisierung der Euro-Zone.
Anfang des Monats hatte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel der Bundesregierung «Orientierungslosigkeit» und das Verschleppen von Problemen vorgeworfen. (© AP)




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