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16. März 2010

Horrorfahrt im Prius: Toyota hat so seine Zweifel an der Story



San Diego - Toyota zweifelt den Bericht eines Amerikaners über eine Horrorfahrt in einem unkontrolliert beschleunigenden Prius an. Die vorläufigen Ermittlungen deckten sich nicht mit dem Bericht des 61-Jährigen, erklärte der japanische Autobauer am Montag. Das angeblich defekte Gaspedal sei überprüft worden. Es habe ebenso normal funktioniert wie ein zusätzliches Sicherheitssystem. Die vorderen Bremsen seien stark abgenutzt und durch Überhitzung beschädigt, aber die hinteren Bremsen und die Handbremse seien in gutem Zustand, hieß es.

Der Kalifornier James Sikes hatte vor einer Woche den Notruf gewählt, weil er auf der Autobahn bei San Diego die Kontrolle über seinen Wagen verloren habe. Der Prius habe auf rund 150 Kilometer pro Stunde beschleunigt. Mit Hilfe der Autobahnpolizei konnte das Auto an einer Steigung schließlich sicher gestoppt werden. Den Angaben des Fahrers zufolge klemmte das Gaspedal des Prius.

Toyota hat in den vergangenen Wochen wegen Sicherheitsproblemen weltweit 8,5 Millionen Autos zurückgerufen. Das US-Verkehrsministerium sprach Anfang März von 52 Toten infolge von Unfällen, die mit unabsichtlichen Beschleunigungen zu tun haben sollen.


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