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15. März 2010
Europa-Börsen schließen leichter
Frankfurt - Die Kurse der großen europäischen Aktien sind schwächer aus dem Montag gegangen. Der Dow-Jones-Euro-Stoxx-50 verlor 1% oder 28 auf 2.871 Punkte. Der Stoxx-50 fiel um 0,6% bzw 16 auf 2.565 Zähler. "Nach dem Kursanstieg der vergangenen beiden Wochen nehmen Anleger Gewinne mit", so ein Händler. Die Umsätze waren allerdings sehr dünn, Anleger warteten laut Händlern auf die geldpolitische Sitzung der US-Notenbank am Dienstag.
Etwas belastet wurde die Stimmung von Beginn an von schwachen Vorlagen aus China, ausgelöst von Befürchtungen, die chinesische Notenbank könne nach den im Februar überraschend stark gestiegenen Lebenshaltungskosten abermals ihre Geldpolitik straffen. Darunter litten vor allem Rohstofftitel, weil China zuletzt große Mengen an Rohstoffen importiert hatte. So genannte defensive, also vergleichsweise konjunkturunabhängige Aktien, hielten sich dagegen gut.
"Spannend wird sein, ob die Währungshüter den Kapitalmärkten abermals für eine ausgedehnten Zeitraum billiges Geld zusichern werden", sagte ein Händler mit Blick auf die Sitzung der US-Notenbank am Dienstag. Neue US-Konjunkturdaten fielen überwiegend im Rahmen der Erwartungen aus und brachten hinsichtlich der Notenbanksitzung keine neuen Erkenntnisse.
Charttechnisch ist der Euro-Stoxx-50-Index auf dem Niveau von 2.880 Punkten unterstützt. Widerstand tut sich im Bereich von 2.910 Punkten auf. Der Index der Rohstoff-Werte im Stoxx fiel um 1,9%. Wegen der Befürchtung weiterer Straffungen der chinesischen Geldpolitik seien die Rohstoffnotierungen kräftig gesunken, darunter litten die Aktienkurse der Unternehmen. Anglo American verbilligten sich um 1,6%, Xstrata gaben um 3% nach. weiterlesen >>

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