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15. März 2010
Dank Wirtschaftskrise: Millionen Jobs gingen flöten
Brüssel - Im Krisenjahr 2009 sind rund vier Millionen Arbeitsplätze in der EU verloren gegangen. Die Zahl der Beschäftigten nahm innerhalb eines Jahres um 1,8 Prozent ab, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte. Im letzten Quartal 2009 waren demnach noch 221,1 Millionen Bürger erwerbstätig.
In den 16 Staaten der Währungsunion gingen nach Angaben der Statistiker etwa 2,7 Millionen Jobs verloren. Im vierten Quartal gab es 144 Millionen Erwerbstätige. Die meisten Arbeitsplätze gingen demnach in der Fertigungsindustrie, dem Baugewerbe, dem Handel sowie in der Transport- und Kommunikationsbranche verloren. In der Landwirtschaft, der öffentlichen Verwaltung sowie in den Sektoren Gesundheit und Bildung entstanden hingegen Arbeitsplätze.
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Die Zeit der Zurückhaltung ist vorbei: Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Gehalt für rund zwei Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Die Mitarbeiter des Bundes und der Kommunen bräuchten spürbar mehr Geld in den Taschen, erklärten ver.di und dbb Tarifunion am Donnerstag in Berlin. Dies würde den Konsum ankurbeln und so der heimischen Wirtschaft zugutekommen. Die Arbeitgeber wiesen die Forderung als überhöht zurück. zur Nachricht >>

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