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15. März 2010

Hygiene als Luxus: Milliarden Menschen ohne Sanitäranlagen



Genf - Mehr als 2,6 Milliarden Menschen und damit fast zwei Fünftel der Weltbevölkerung haben keinen Zugang zu Sanitäranlagen. Das geht aus einem Bericht hervor, den das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Montag vorstellten. Als erfreulich wurde gewertet, dass mittlerweile 87 Prozent der Menschen - 5,9 Milliarden Menschen - sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben.

Der Mangel an sauberem Wasser, fehlende Sanitäranlagen und schlechte Hygiene kosten nach Schätzung der Vereinten Nationen jährlich etwa 1,5 Millionen Kindern unter fünf Jahren das Leben. Positiv nannten UNICEF und WHO die Tatsache, dass die Zahl derjenigen, die ihre Bedürfnisse ständig unter freiem Himmel verrichten müssen, deutlich zurückgegangen ist: Im Jahr 1990 waren es noch ein Viertel der Weltbevölkerung, im Jahr 2008 nur noch 17 Prozent. Nach wie vor weit verbreitet ist dieses Problem in Südasien, dort sind 44 Prozent der Menschen betroffen.

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Die Bundesregierung zieht Konsequenzen aus der EHEC-Krise. Ein am Donnerstag vom Bundestag beschlossenes Gesetz soll unter anderen die Meldeverfahren für gefährliche Krankheiten beschleunigen. Zwar könnten Epidemien nie ganz verhindert werden, sagte Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) vor dem Plenum. Aber durch die neuen Vorschriften könne zukünftig schneller auf die Ausbreitung der Krankheiten reagiert werden.  zur Nachricht >>


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