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15. März 2010

Forderung nach mehr Transparenz bei Finanzgeschäften



Berlin - Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat eine kundenfreundliche Reform der Finanzaufsicht gefordert. «Jährlich verlieren Verbraucher durch teure Finanzprodukte, unfairen Vertrieb und mangelnde Transparenz viel Geld», sagte Vorstand Gerd Billen am Montag in Berlin anlässlich des Weltverbrauchertages. Daher müsse die Finanzaufsicht den gesetzlichen Auftrag erhalten, sich aktiv um den Verbraucherschutz zu kümmern.

Mit einer öffentlichen Aktion unterstrich der vzbv seine Forderung: Billen schredderte in Sichtweite von Kanzleramt und Bundestag «Finanzschrott», unter anderem mangelhafte Produktinformationen und unvorteilhafte Finanzprodukte.

«Die Finanzaufsicht hat derzeit keinen gesetzlichen Auftrag, den Markt aus Verbrauchersicht unter die Lupe zu nehmen. Deshalb landet der Finanzschrott bei den Verbrauchern», sagte Billen. Um dies in Zukunft zu verhindern, brauche es eine verbraucherorientierte Reform der Finanzaufsicht und strengere Regeln für Banken und Finanzvermittler.

Auch die verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Lucia Puttrich, sprach sich für einen besseren Anlegerschutz aus. Sie bemängelte die Transparenz bei privaten Finanzgeschäften und forderte eine Stärkung der Finanzkompetenz von Verbrauchern. «Viele Kunden wissen gar nicht, dass Finanzvermittler versteckt mitverdienen - an dem einen Produkt mehr, an dem anderen weniger», sagte Puttrich.  weiterlesen >>


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