Ross Antony will ein Kind adoptieren
veröffentlicht am 15.03.2010

Der Entertainer Ross Antony würde gerne in der ZDF-Serie «Traumschiff» eine Rolle übernehmen. «Ich möchte ein Mal auf dem Traumschiff mitspielen», schwärmte der 35-Jährige gebürtige Engländer im DAPD-Gespräch von der Serie, mit der er sein Deutsch erheblich verbessert habe. «Immer, wenn ich von der Arbeit kam, habe ich mir das Traumschiff angesehen», berichtete er aus seiner Zeit als Musicaldarsteller.
Offenburg - Der Entertainer Ross Antony würde gerne in der ZDF-Serie «Traumschiff» eine Rolle übernehmen. «Ich möchte ein Mal auf dem Traumschiff mitspielen», schwärmte der 35-Jährige gebürtige Engländer im DAPD-Gespräch von der Serie, mit der er sein Deutsch erheblich verbessert habe. «Immer, wenn ich von der Arbeit kam, habe ich mir das Traumschiff angesehen», berichtete er aus seiner Zeit als Musicaldarsteller. «Dadurch habe ich Deutsch gelernt.»
Gleichzeitig versuche er weiterhin, gemeinsam mit seinem Partner, dem Opernsänger Paul Reeves, ein Kind zu adoptieren. Am liebsten hätte er ein Mädchen. «Ich möchte einen Grund haben, warum ich in die Puppenabteilung gehe bei Kaufhof», begründete er sein Ansinnen lachend. Seine Nichte sei mit 14 Jahren mittlerweile zu alt für Puppen.
Adoptiert werde aber nicht in Deutschland. «Wir werden es in England versuchen», sagte der Künstler. Er finde es traurig, dass allein in Berlin 1.600 Kinder kein richtiges Zuhause hätten. Deshalb sei es gleichgültig, ob Kinder von zwei Männern, zwei Frauen oder einem heterosexuellen Paar angenommen würden. Hauptsache, das Kind werde gut erzogen und habe ein schönes Zuhause.
Er finde es schade und könne nicht verstehen, dass es schwulen und lesbischen Paaren schwergemacht werde, ein Kind aufzunehmen, wenn doch klar sei, dass es gut aufgehoben wäre. «Da schadet man nur dem Kind», sagte der Schauspieler. «Ich würde sofort meine Karriere aufgeben.» Eine Leihmutter zu engagieren, komme für ihn und seinen Partner nicht infrage. «Warum sollen wir noch ein Kind in die Welt setzen, wenn es genügend gibt, die kein Zuhause haben?» (© AP)




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