Deutsche Industrie baut weiter Stellen ab

veröffentlicht am 15.03.2010


Der Stellenabbau in der deutschen Industrie hat sich auch in diesem Jahr fortgesetzt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Montag sank die Zahl der Beschäftigten in Betrieben mit 50 und mehr Mitarbeitern im Januar um 4,9 Prozent auf gut 4,9 Millionen. Im Krisenjahr 2009 hatte sich die Zahl der Industriebeschäftigten um 2,9 Prozent auf durchschnittlich knapp 5,1 Millionen verringert.

 

Kommentare: 0

 

Wiesbaden - Der Stellenabbau in der deutschen Industrie hat sich auch in diesem Jahr fortgesetzt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Montag sank die Zahl der Beschäftigten in Betrieben mit 50 und mehr Mitarbeitern im Januar um 4,9 Prozent auf gut 4,9 Millionen. Im Krisenjahr 2009 hatte sich die Zahl der Industriebeschäftigten um 2,9 Prozent auf durchschnittlich knapp 5,1 Millionen verringert.


Den stärksten Personalabbau gab es mit minus 8,8 Prozent zu Beginn des Jahres 2010 bei den Herstellern von Metallerzeugnissen. In der Produktion von elektrischen Ausrüstungen gingen 6,7 Prozent der Jobs verloren, im Maschinenbau waren es 5,6 Prozent. Die Auto- und Zuliefererindustrie baute 5,3 Prozent der Stellen ab. In der Chemieindustrie fiel der Jobverlust mit 1,6 Prozent unterdurchschnittlich aus. Die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln verzeichneten gegen den Trend ein Plus von 1,7 Prozent.  (© AP)


Lesen Sie auch: MÄRKTE USA/Wall Street im Sog von Europa etwas fester gesehen


Die US-Börsen dürften am Donnerstag die Erholungsbewegung der europäischen Märkte nachvollziehen. In Europa ignorieren die Anleger eine Reihe schlechter Konjunkturdaten und nutzen die heftigen Verluste vom Mittwoch zum Kauf.  zur Nachricht >>

Schreiben Sie ein Kommentar! 

Kommentar zum Thema "Deutsche Industrie baut weiter Stellen ab"

  Max. 25 Zeichen
 
 
 
  Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 

 

Twitter