Euro schafft den Sprung über 1,38 US-Dollar-Marke nicht

veröffentlicht am 15.03.2010


Nachdem der Euro zum Dollar zuletzt drei Tage in Folge aufgewertet hat, legt die Gemeinschaftswährung am Montagmorgen wieder den Rückwärtsgang ein. Handelte der Euro kurz nach Mitternacht im Tageshoch noch bei 1,3776 USD, so hat sie gegen 7.44 Uhr MEZ bis auf 1,3735 USD nachgegeben. "Bei Kursen um 1,38 USD überwiegt weiter das Angebot im Euro", sagt ein Frankfurter Händler.

 

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Frankfurt - Nachdem der Euro zum Dollar zuletzt drei Tage in Folge aufgewertet hat, legt die Gemeinschaftswährung am Montagmorgen wieder den Rückwärtsgang ein. Handelte der Euro kurz nach Mitternacht im Tageshoch noch bei 1,3776 USD, so hat sie gegen 7.44 Uhr MEZ bis auf 1,3735 USD nachgegeben. "Bei Kursen um 1,38 USD überwiegt weiter das Angebot im Euro", sagt ein Frankfurter Händler. Dies sei bereits Mitte Februar zu beobachten gewesen, als Kursavancen des Euro zum Greenback ebenfalls an dieser Hürde gescheitert seien.


Aus dem asiatischen Handel ist zu hören, dass asiatische Hedge-Fonds angesichts der tendenziell schwachen Aktienmärkte ihre Risiken etwas reduzieren und folglich Euro gegen Dollar und Yen verkaufen. Die Gemeinschaftswährung hat zum Yen vom Tageshoch bei 124,98 bis auf 124,46 JPY abgewertet. In China, Taiwan, Hongkong und Sydney haben die Aktienkurse am Wochenbeginn nachgegeben.


Die Impulse dürften im weiteren Verlauf von Konjunkturdaten aus den USA ausgehen. Die Agenda europäischer Makrodaten ist dagegen am Wochenbeginn noch leer. In den USA werden Zahlen zu Investitionsflüssen, zur Industrieproduktion und zur Stimmung im Baugewerbe veröffentlicht.


Mit Interesse dürften Anleger zudem auf den Empire State Manufactering Index schauen. Es ist der erste von mehreren regionalen Umfragen im produzierenden Gewerbe im März und hat somit einen gewissen Vorlaufcharakter für nationale Erhebungen. Erwartet wird ein leichter Rückgang des Empire State Index. "Solange diese Indizes aber deutlich im Expansionsbereich liegen, bleibt das Szenario intakt", meint die Helaba in einem Marktkommentar.


Aus technischer Sicht hat sich das Bild für den Euro laut der Helaba merklich aufgehellt: "Der Test der Marke 1,38 scheiterte zwar zunächst, andere Hürden wurden aber mühelos genommen." Eine Unterstützung liege bei 1,3705 USD und Widerstände bei 1,3800 und 1,3855 USD.


Die Feinunze Gold kostet im frühen Londoner Handel 1.1006 USD, am Freitagnachmittag wurde sie mit 1.106,25 USD festgestellt.  (© Dow Jones)


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