Millionen Chilenen nach Stromausfall im Dunkeln
veröffentlicht am 15.03.2010

Ein Stromausfall hat in Chile am Sonntagabend nahezu die gesamte Bevölkerung des südamerikanischen Landes in Dunkelheit gehüllt. Nach Angaben des Stromunternehmens Transelec waren 80 bis 90 Prozent der 17 Millionen Einwohner von dem Blackout betroffen. Viele der nach der Erdbebenkatastrophe Ende Februar und den zahlreichen Nachbeben ohnehin schon verängstigten Menschen rannten in Panik auf die Straßen.
Santiago - Ein Stromausfall hat in Chile am Sonntagabend nahezu die gesamte Bevölkerung des südamerikanischen Landes in Dunkelheit gehüllt. Nach Angaben des Stromunternehmens Transelec waren 80 bis 90 Prozent der 17 Millionen Einwohner von dem Blackout betroffen. Viele der nach der Erdbebenkatastrophe Ende Februar und den zahlreichen Nachbeben ohnehin schon verängstigten Menschen rannten in Panik auf die Straßen. Grund für den Stromausfall war nach offiziellen Angaben eine Panne in einem Transformator.
Etwa eine Stunde nach dem Zusammenbruch des Stromnetzes gab es in einigen Städten wieder Licht, vereinzelt auch im Großraum Santiago, wo sieben Millionen Menschen leben. Bis zur vollen Wiederherstellung der Stromversorgung werde es aber noch Stunden dauern, hieß es. In der Hauptstadt wurden Dutzende Menschen aus steckengebliebenen U-Bahnen befreit. (© AP)
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