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Präsidentschaftswahl in Guinea: Konaté passt

veröffentlicht am 14.03.2010


Der Interimsregierungschef im westafrikanischen Staat Guinea will bei der im Juni geplanten Präsidentschaftswahl nicht antreten. Prominente Mitglieder der Übergangsregierung seien von der Wahl am 27. Juni ausgeschlossen, sagte General Sékouba Konaté am Samstag in der Hauptstadt Conakry.

 

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Conakry - Der Interimsregierungschef im westafrikanischen Staat Guinea will bei der im Juni geplanten Präsidentschaftswahl nicht antreten. Prominente Mitglieder der Übergangsregierung seien von der Wahl am 27. Juni ausgeschlossen, sagte General Sékouba Konaté am Samstag in der Hauptstadt Conakry.


Die Wahl soll die erste demokratische Abstimmung in der Geschichte der ehemaligen französischen Kolonie werden. Guinea befindet sich seit dem Tod von Machthaber Lansana Conté im Jahr 2008 in einer tiefen Krise. Unmittelbar danach putschte sich Moussa «Dadis» Camara an die Macht. Nach einem versuchten Anschlag auf Camara wurde er im Dezember zur Behandlung nach Marokko geflogen. Danach konnte sein Stellvertreter Konaté Camara dazu bewegen, die Macht abzutreten. Die Übergangsregierung wurde mit Hilfe internationaler Vermittler gebildet.  (© AP)


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