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14. März 2010

Studie: Sichere Anlagen bringen langfristig Verluste



Hamburg - Für ihre private Altersvorsorge nutzen viele Anleger einer aktuellen Studie zufolge die falschen Finanzprodukte. Statt in Aktien, Anleihen oder in Fonds zu investieren, werden größtenteils sichere Sparbücher oder Festgeld-Anlagen gewählt. Auf längere Sicht schaden sich die Anleger damit aber selbst, wie jetzt eine Untersuchung des Instituts für Vermögensaufbau (IVA) und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) ergeben hat.

«Wer bei der langfristigen Vermögensplanung auf Bargeld, Sparbücher, Festgelder oder Tagesgeldkonten vertraut, der baut auf Sand und erreicht genau das Gegenteil: Er vernichtet Schritt für Schritt seine Ersparnisse», sagt DSW-Geschäftsführer Ulrich Hocker.

Wie durch die langfristige risikolose Anlage in Sparbüchern oder auf Tagesgeldkonten Verluste entstehen, zeigt ein Rechenbeispiel: Dabei wird von einer jährlichen Verzinsung in Höhe von 1,5 Prozent und einer Inflationsrate von 2,0 Prozent ausgegangen. Abzüglich der Steuern ergibt sich daraus eine Negativ-Rendite von 0,875 Prozent. Das heißt, von 1.000 Euro bleiben dem Sparer nach 30 Jahren nur noch 768 Euro übrig.

Wer hingegen bereit ist, ein Risiko einzugehen, hat beispielsweise mit einem preiswerten weltweit orientierten Indexfonds deutlich bessere Chancen. Hier ergibt sich aus dem angenommenen jährlichen Gewinn von 7,0 Prozent nach Abzug von 1 Prozent Fonds- und Depotkosten, Abgeltungssteuer und einer kalkulierten Inflationsrate von 2,0 Prozent eine reale Jahresrendite von 2,25 Prozent. So werden aus 1.000 Euro nach 30 Jahren 1.949 Euro.  weiterlesen >>


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