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14. März 2010

Google-Rückzug aus China offenbar beschlossene Sache



New York - Google ist einem Zeitungsbericht zufolge zu «99,9 Prozent» zum Rückzug aus China entschlossen. Als Grund wurden die festgefahrenen Gespräche über die chinesischen Zensurbestimmungen genannt. Die «Financial Times» berichtete am Samstag unter Berufung auf namentlich nicht genannte Gewährsleute, die mit den Überlegungen bei Google vertraut seien, dass der Internetkonzern schon Pläne zur Schließung von google.cn habe. Wann dies geschehen könnte, wurde nicht gesagt. Ein Google-Sprecher wollten den Bericht nicht kommentieren.

Erst tags zuvor hatte China noch einmal Härte im Streit mit Google demonstriert. Der Internetkonzern müsse sich an die Gesetze halten oder die Konsequenzen ziehen, sagte der Minister für Industrie und Informationstechnik, Li Yizhong, am Freitag. Google hatte im Januar Überlegungen öffentlich gemacht, sich nicht länger den Zensurregeln in China zu unterwerfen und sich aus dem dortigen Markt zurückzuziehen, nachdem Hacker E-Mail-Konten von chinesischen Bürgerrechtlern bei Google angegriffen hatten. «Ob sie gehen oder nicht, ist ihre Sache», sagte Li.

Lesen Sie auch: Facebook legt Managergehälter offen

Facebook hat im Rahmen des geplanten Börsengangs die Bezüge seiner Topmanager veröffentlicht. Demnach verdient der Gründer und Vorstandsvorsitzende Mark Zuckerberg ein Grundgehalt von umgerechnet 377.000 Euro pro Jahr, wie das kalifornische Unternehmen am Mittwoch gegenüber der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC mitteilte. Zuckerbergs Topmanager David Ebersman und Sheryl Sandberg erhalten jeweils 226.000 Euro jährlich. Dazu kann alle zwei Jahre ein Bonus in Höhe von 45 Prozent des Grundgehalts kommen. Das wahre Vermögen der Topmanager liegt jedoch in deren Besitz an Facebook-Aktien. Sollte alles wie geplant klappen, könnte Facebook nach dem Börsengang rund 75 Milliarden Euro wert sein.  zur Nachricht >>


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