Bürgschaften für 7.000 kleine Firmen
veröffentlicht am 13.03.2010

Mehr als 7.000 kleine und mittlere Unternehmen haben seit Einrichtung des Wirtschaftsfonds Deutschland vor einem Jahr eine Bürgschaft durch eine Bürgschaftsbank erhalten. Dies habe zur Sicherung von 130.000 Arbeitsplätzen beigetragen, sagte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) am Freitag in Berlin. Wie aus der jüngsten Auswertung hervorgeht, ist das Bürgschaftsgeschäft unter dem Fonds um 20 Prozent gewachsen.
Berlin - Mehr als 7.000 kleine und mittlere Unternehmen haben seit Einrichtung des Wirtschaftsfonds Deutschland vor einem Jahr eine Bürgschaft durch eine Bürgschaftsbank erhalten. Dies habe zur Sicherung von 130.000 Arbeitsplätzen beigetragen, sagte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) am Freitag in Berlin. Wie aus der jüngsten Auswertung hervorgeht, ist das Bürgschaftsgeschäft unter dem Fonds um 20 Prozent gewachsen.
«Ein Jahr nach Einrichtung des Wirtschaftsfonds zeigt unsere Evaluierung bei den Bürgschaftsbanken, dass die Instrumente genau auf die Finanzierungsnöte des Mittelstandes ausgerichtet sind», sagte Brüderle. So seien Bürgschaften der Bürgschaftsbanken für kleine und mittelständische Unternehmen oft das einzige Instrument, um in der Krise die Finanzierungssituation zu stabilisieren.
Das Bürgschaftsprogramm ist Teil des Wirtschaftsfonds Deutschland. Vom Bürgschaftsprogramm profitieren Betriebe, die durch die Wirtschaftskrise in finanzielle Schieflage geraten sind.
Am Donnerstag hatte sich Brüderle bei einem Kreditgipfel mit 40 Spitzenvertretern aus der Wirtschaft und Kreditwirtschaft getroffen. Anschließend sagte er, er wolle zur Vermeidung einer flächendeckenden Kreditklemme die Banken stärker in die Pflicht nehmen. Die Regierung sei nicht bereit, den Job der Banken zu machen. Grüne und Linke warfen der Bundesregierung Untätigkeit und Verharmlosung der Situation vor. (© AP)




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