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13. März 2010
Mit dem Export geht's wieder aufwärts
Berlin - Die deutsche Industrie rechnet für das laufende Jahr mit einer Exportsteigerung um vier Prozent. Das geht aus einer Mitgliederbefragung für den «Außenwirtschaftsreport» März des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) hervor, über den die «Welt am Sonntag» vorab berichtete. Demnach sind die deutschen Ausfuhren im vergangenen Jahr um 18 Prozent eingebrochen, etwa sechs Prozentpunkte mehr als der Welthandel. Für dieses Jahr werde ein Anstieg des Welthandels um sechs Prozent erwartet.
Insgesamt habe Deutschland 2009 Waren im Wert von 803 Milliarden Euro ausgeführt, hieß es. Damit hätten die Exporte Ende des vergangenen Jahres erst 86 Prozent des Vor-Krisen-Volumens aus dem September 2008 erreicht. «Trotz des leichten Anstiegs der Exporte ab dem dritten Quartal 2009 konnte der Absturz des vierten Quartals 2008 und des ersten Quartals 2009 bei Weitem nicht kompensiert werden», zitierte die Zeitung aus dem BDI-Bericht.
Auch im Januar 2010 setzte sich die rückläufige Entwicklung demnach fort. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Ausfuhren um 6,3 Prozent. Die Exportquote reduzierte sich im Gesamtjahr 2009 von 47 Prozent auf etwa 41 Prozent. «Im Ergebnis muss festgestellt werden, dass der Export nur dann wieder zur tragenden Säule des deutschen Aufschwungs werden kann, wenn es gelingt, das schuldenfinanzierte Exportwachstum in ein nachhaltiges Wachstum zu überführen», bilanzierte der BDI.
Auch der Blick auf die Auslandsaufträge lasse vermuten, dass nicht mit einer schnellen Erholung zu rechnen sei. Zu Jahresbeginn 2010 lag das Auftragsvolumen demnach bei 87 Prozent des Volumens vor Krisenbeginn im September 2008.

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