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13. März 2010

Siemens einigt sich mit französischer Belegschaft auf Sozialplan



Berlin/Paris - Die Proteste gegen die Schließung eines Siemens-Werks in Frankreich haben teilweise Erfolg gezeigt. Der Konzern einigte sich mit den Beschäftigten auf einen Sozialplan, wie Personalvorstand Siegfried Russwurm dem «Tagesspiegel (Samstagsausgabe)» sagte. Allerdings hält Siemens an dem Vorhaben fest, zwei Standorte zusammenzulegen. In dem betroffenen Werk in Saint-Chamond hatten Mitarbeiter Anfang März zwei leitende Angestellte 26 Stunden lang festgehalten, um Druck in den Verhandlungen zu machen.

«Wir haben uns auf die Anzahl der zu erhaltenden Arbeitsplätze und einen angemessenen Nachteilsausgleich geeinigt», sagte Russwurm laut «Tagesspiegel». Details ließ er offen. Es sei eine Lösung, «mit der auch die Arbeitnehmervertreter leben können».

Zu dem Fall von Bossnapping in Saint-Chamond bei Lyon sagte er, den beiden betroffenen Managern sei keine körperliche Gewalt angedroht worden, sie seien freiwillig auf dem Gelände geblieben. «Verglichen mit den Zuständen in anderen Firmen ist es bei unserer Tochterfirma in Frankreich sehr kultiviert zugegangen», sagte Russwurm.


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