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13. März 2010
Präsidentenwahl 2012: Sarkozy macht erst einmal Reformpause
Paris - Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat eine große Kabinettsumbildung nach der Regionalwahl ausgeschlossen und den Franzosen eine Reformpause in Aussicht gestellt. Nach den Renten- und Pflegereformen werde die Regierung im zweiten Halbjahr 2011 eine Pause einlegen, sagte Sarkozy in einem Freitag veröffentlichen Interview des «Figaro Magazine». Dann könne das Parlament die häufig zu komplizierten Gesetze entschlacken.
Die nächste Präsidentenwahl in Frankreich findet im Frühjahr 2012 statt. Bei den bevorstehenden Regionalwahlen droht dem konservativen Lager Sarkozys eine schwere Schlappe. Der Staatschef will auch im Fall einer klaren Niederlage sein Kabinett nicht grundlegend umbauen, wenn er kleinere Personaländerungen auch nicht ausschloss. An Premierminister François Fillon, der ihn in den Umfragen überholt hat, will Sarkozy festhalten. Ob er 2012 noch einmal antrete, werde er Ende nächsten Jahres sagen, sagte der Staatschef.
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