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13. März 2010
Deutsche kaufen in der Krise mehr Bücher
Nürnberg - Die Krise kann zumindest der Leselust der Deutschen nichts anhaben. Im Krisenjahr 2009 kauften sie rund 400 Millionen Bücher und damit zwei Prozent mehr als 2008, wie das am Freitag veröffentlichte GfK-Buchmarktpanel zeigt. Mit vier Milliarden Euro gaben sie rund drei Prozent mehr Geld für Bücher aus als im Vorjahr. Rund 36 Millionen Deutsche kauften demnach im Schnitt elf Bücher und gaben dafür pro Kunde insgesamt rund 110 Euro aus.
Etwas nachgelassen hat die Leselust den Verkaufszahlen zufolge aber bei der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen: Bei der Zahl der gekauften Bücher lag ihr Anteil 2005 bei 20 Prozent, 2009 waren es nur noch 16 Prozent. Gleichzeitig steigt in dieser Altersgruppe aber die Nachfrage nach elektronischen Medien wie Spielen und Filmen, die aber oft Geschenke für die eigenen Kinder sind.
Dagegen zeigt sich bei den Jüngeren eine ungebrochene Leselust: Auf die Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen entfallen konstant vier Prozent der gekauften Menge. Auch die 20- bis 29-Jährigen halten in diesem Zeitraum mit elf Prozent der gekauften Bücher ihren Anteil konstant.
Die Deutschen über 50 Jahren kaufen sogar mehr Bücher als früher - auffällig ist bei ihren Einkäufen aber ein nicht unerheblicher Anteil an Kinder- und Jugendbüchern. Laut GfK gleichen Großeltern mit dem Verschenken dieser Bücher an ihre Enkel die Tatsache aus, dass deren Eltern diesen vermehrt elektronische Medien schenken. Für alle Altersklassen sind Bücher immer noch das ideale Geschenk: Fast ein Viertel aller gekauften Bücher wird verschenkt. weiterlesen >>

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