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13. März 2010
Telekom peilt mit Strategie 2.0 Milliardenumsätze an
Hamburg - Telekom-Chef René Obermann will den Konzern laut einem «Spiegel»-Bericht in den kommenden Monaten konsequent zu einem Anbieter von neuen Dienstleistungen rund um die Bereiche Internet, Telefonie und Unterhaltung ausbauen. Dies sei zentraler Bestandteil der neuen Telekom-»Strategie 2.0», die der Manager am Mittwoch in Bonn vorstellen wolle, hieß es.
Konkret will Obermann demnach über die bisherigen Geschäftsbereiche hinaus eine breite Palette neuer Angebote schaffen. Geplant sei beispielsweise die Einführung von Speicherdiensten für private und geschäftliche Daten im Internet. Auch bei der Verkehrsplanung oder bei intelligenten Stromnetzen und den dazugehörenden Anwendungen im Haushalt wolle die Telekom künftig eine gewichtige Rolle spielen.
Die Umsätze der neuen Bereiche sollen laut interner Planung in kurzer Zeit in den Milliardenbereich klettern, wie der «Spiegel» berichtete. Demnach sollen so Teile der wegbrechenden Einnahmen im Telefongeschäft kompensiert werden. Beim Internetfernsehen will die Telekom laut dem Bericht Konkurrenten wie den Münchner Bezahlsender Sky überholen und sich selbst als Marktführer etablieren.
Die sogenannte «Strategie 2.0» hatte Obermann Ende 2009 angekündigt. Mit ihr will der Konzern auf die wachsenden Herausforderungen der Multimedia-Welt antworten. Hintergrund ist die Tatsache, dass die «Grenzen zwischen Internet, Mobilfunk und Fernsehen» zunehmend verschwinden - darauf wolle sich der Konzern einstellen.

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