Hamburg und München: Die Top-Standorte für Gewerbe-Immobilien
veröffentlicht am 13.03.2010

Hamburg und München sind laut einer Umfrage die mit deutlichem Abstand attraktivsten Standorte für Gewerbeimmobilien in Deutschland. Eine große Mehrheit der befragten Experten halte die beiden Regionen für die aussichtsreichsten in Deutschland, berichtete die «Wirtschaftswoche» und berief sich auf eine Umfrage des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unter 478 Experten.
Düsseldorf - Hamburg und München sind laut einer Umfrage die mit deutlichem Abstand attraktivsten Standorte für Gewerbeimmobilien in Deutschland. Eine große Mehrheit der befragten Experten halte die beiden Regionen für die aussichtsreichsten in Deutschland, berichtete die «Wirtschaftswoche» und berief sich auf eine Umfrage des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unter 478 Experten.
Dabei liegt Hamburg leicht vor München: 177 Befragte bescheinigen der Hansestadt Chancen, weiter an Attraktivität zu gewinnen. 173 Befragte erwarten weiteren Attraktivitätszuwachs für München.
Fast gleichauf folgen - allerdings abgeschlagen - das Rhein-Main-Gebiet (102 Befragte erwarten Attraktivitätsgewinn), Berlin (100) und die Rheinschiene mit Köln, Düsseldorf und Bonn (99). Nur 69 Befragte trauen Stuttgart zu, seine Attraktivität als Immobilienstandort zu steigern, beim Ruhrgebiet sind es 47, beim Rhein-Neckar-Raum 26, bei Hannover 19 und bei Leipzig 16.
Gegenüber einer gleichen Befragung zu Beginn der Wirtschaftskrise vor zwei Jahren haben dem Bericht zufolge das Rhein-Main-Gebiet mit der Bankenmetropole Frankfurt und Stuttgart in der Einschätzung der Gewerbeimmobilienprofis am stärksten verloren. Laut BBSR ist die Entwicklung der Umfrageergebnisse für beide Städte «deutlich negativ».
Errechne man die Salden von erwartetem Attraktivitätsgewinn und erwartetem Attraktivitätsverlust, so habe Düsseldorf/Köln/Bonn sogar vor Frankfurt den dritten Platz im Ranking der Immobilienmarktregionen erobert, hieß es weiter. Am meisten gewonnen seit Anfang 2008 haben demnach Hamburg und die Rheinschiene mit Düsseldorf/Köln/Bonn. (© AP)




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