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Ausgeraubtes Pokerturnier war in anderen Bundesländern unerwünscht

veröffentlicht am 13.03.2010


Das Pokerturnier in Berlin, bei dem vier maskierte Räuber 242.000 Euro erbeutet haben, war nach «Spiegel»-Informationen in anderen Bundesländern unerwünscht. So hätte die nordrhein-westfälische Aufsichtsbehörde eine Wiederholung des 2009 in Dortmund ausgetragenen Wettbewerbs verhindert, meldete das Nachrichtenmagazin am Samstag. Auch in Niedersachsen habe das zuständige Innenministerium ein solches Turnier abgelehnt, weil es nicht mit dem Glücksspielstaatsvertrag vereinbar sei.

 

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Berlin - Das Pokerturnier in Berlin, bei dem vier maskierte Räuber 242.000 Euro erbeutet haben, war nach «Spiegel»-Informationen in anderen Bundesländern unerwünscht. So hätte die nordrhein-westfälische Aufsichtsbehörde eine Wiederholung des 2009 in Dortmund ausgetragenen Wettbewerbs verhindert, meldete das Nachrichtenmagazin am Samstag. Auch in Niedersachsen habe das zuständige Innenministerium ein solches Turnier abgelehnt, weil es nicht mit dem Glücksspielstaatsvertrag vereinbar sei.


Hintergrund sei, dass die European Poker Tour vom Internetanbieter «Pokerstars» gesponsert werde, der in Deutschland illegale Glücksspiele betreibe. Ein Teil der Kandidaten habe sich für das Berliner Turnier über illegale Spiele im Netz qualifizieren können.


In der Hauptstadt wurde das Event laut «Spiegel» mit einem Kniff ermöglicht: Grundsätzlich sei Pokerspiel mit hohen Einsätzen nur in zugelassenen Spielbanken mit entsprechenden Sicherheitseinrichtungen erlaubt. Die Spielbank Berlin sei daher zum alleinigen Veranstalter und das Luxushotel Grand Hyatt zum «zeitweiligen Spielbankstandort» erklärt worden.  (© AP)



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