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13. März 2010
Vereinte Nationen kritisieren Blockade des Gazastreifens
New York - Der UN-Koordinator für humanitäre Einsätze, John Holmes, hat die israelische Blockade des Gazastreifens kritisiert. Sie nütze weder der Sicherheit Israels, noch schade sie der Herrschaft der Hamas über das Gebiet, sagte Holmes am Donnerstag in New York. Es sei zwar schlecht, dass es Hunderte von Tunneln gebe, die die Blockade umgehen, doch könnten die Menschen im Gazastreifen ohne sie kaum überleben.
Denn durch die Tunnel kämen wichtige Güter wie Lebensmittel und Arznei in das abgeriegelte Gebiet. Holmes, der den Gazastreifen in den vergangenen Tagen während einer Reise nach Israel und in die palästinensischen Gebiete besuchte, erklärte, er habe den jüdischen Staat abermals aufgerufen, den regulären Transport von Waren dorthin zuzulassen.
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Die ägyptische Muslimbruderschaft hat den Militärrat zur Entlassung der Übergangsregierung aufgefordert. Mahmud Goslan von der Bruderschaft, die über fast die Hälfte der Sitze im neu gewählten ägyptischen Parlament verfügt, sagte am Donnerstag, die Interimsregierung sei mit der Bewältigung der Sicherheitsprobleme des Landes überfordert. Dies könne eine Regierung besser, wenn sie den Rückhalt des Parlaments hätte. In der vergangenen Woche waren bei Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Port Said mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. Goslan forderte den Militärrat auf, einen Ministerpräsidenten der Muslimbruderschaft zu benennen, der dann eine Regierung bilden sollte. zur Nachricht >>

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