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Kalifornischer Bezirk verklagt Toyota

veröffentlicht am 13.03.2010


Wegen andauernder Probleme bei Toyota-Fahrzeugen hat die Staatsanwaltschaft im kalifornischen Bezirk Orange Klage gegen den Autobauer eingereicht. Sie beschuldigt Toyota, wissentlich hunderttausende Autos mit Defekten an den Gaspedalen verkauft zu haben. Bezirksstaatsanwalt Tony Rackauckas sagte am Freitag in einer Pressekonferenz, seine Behörde habe das Recht, im Namen der Bewohner von Orange Verbraucherschutzklage zu erheben.

 

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Santa Ana - Wegen andauernder Probleme bei Toyota-Fahrzeugen hat die Staatsanwaltschaft im kalifornischen Bezirk Orange Klage gegen den Autobauer eingereicht. Sie beschuldigt Toyota, wissentlich hunderttausende Autos mit Defekten an den Gaspedalen verkauft zu haben. Bezirksstaatsanwalt Tony Rackauckas sagte am Freitag in einer Pressekonferenz, seine Behörde habe das Recht, im Namen der Bewohner von Orange Verbraucherschutzklage zu erheben.


Die Staatsanwaltschaft wirft Toyota vor, betrügerische Geschäftspraktiken angewandt zu haben, um der weltweit führende Autohersteller zu werden. «Wir wollen wissen: Hat Toyota, in seinem unnachgiebigen Streben, der Autobauer Nummer eins in den Vereinigten Staaten zu werden, den Profit über die Menschen gestellt?» fragte Rackauckas.


Toyota hat weltweit mehr als 8 Millionen Autos zurückgerufen. Gründe sind unter anderem klemmende Gaspedale, verrutschende Fußmatten und fehlerhafte Software der Bremsen. Die US-Behörden bringen 52 Todesfälle in Verbindung mit Unfällen, die von Problemen mit dem Gaspedal ausgelöst worden sein sollen. Mindestens 89 Sammelklagen wurden bislang gegen Toyota eingereicht.  (© AP)


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BetrugToyota

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